Lebkuchenhaus im Test: »Schwartau Knusper-Häuschen« Komplett-Packung

Da der bunte Karton von 17x26 cm Größe nun schon vor uns lag, entschieden wir uns zum Fertighaus im Test. Das »Event-Set« verspricht alle Zutaten für ein Lebkuchenhaus, einzig Zuckerguss soll man sich aus geschlagenem Eischnee und Zucker selbst herstellen, indem ein Eiweiß mit 150-200 Gramm Puderzucker verwendet wird.

Knusper-Häuschen

Rundherum auf dem Karton sind Hänsel, Gretel, die Hexe und eine Hexenkatze aufgedruckt, die man sich ausschneiden und aufstellen soll. Darauf haben wir aufgrund fortgeschrittenen Alters unsererseits verzichtet.

Knusper-Häuschen

In der Packung findet man fünf Lebkuchenplatten, die durch Backpapier voneinander getrennt werden - aber trotzdem etwas aufeinanderpappen, so dass man sie vorsichtig aus der Tüte nehmen und sorgfältig trennen muss.

Außerdem:

  • ein Tütchen Schokolinsen à la Smarties

  • ein Tütchen Schokolinsen mit Zuckerstreuseln

  • ein Tütchen Motive aus Mini-Weingummi

  • zwei Lagen Brezeln und "Dachschindeln" aus Schaumzucker

  • eine seltsame kleine Figur, über die wir lange rätselten, bis uns der Aufdruck »jetzt mit Handpuppe« auf dem Karton wieder einfiel.

Knusper-Häuschen selbst bauen

Pflichtbewusst probierten wir das Zubehör und stellten fest: Schmeckt alles wie erwartet, die Schokolinsen mit Zuckerstreuseln vielleicht ein bisschen alt bis mehlig - aber andererseits schmeckten die schon immer und auch in anderen Größen so oder ähnlich, wahrscheinlich müssen die so.

Die fünf Platten fühlen sich, einmal aus der Plastikhülle befreit, frisch und weich an und sehen ganz ordentlich aus:

Knusper-Häuschen selbst backen

Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: Es handelt sich zwar um ein Fertig-Set, trotzdem wären wir besser beraten gewesen, die Platten ein wenig zuzuschneiden. Man hätte die dreieckigen Giebel vorher etwas spitzer machen und dabei einkürzen müssen, jedenfalls bei unserem Lebkuchenhaus Bastelpack. Wir folgten jedoch erst mal brav weiter der Anleitung und gingen zunächst davon aus, dass man hier einfach nur fertige Bauteile zusammenpappen sollte.

Einer der Giebel hat eine leicht vorgestanzte Tür, die sich mit einem Messer ausschneiden lässt - eine Gelegenheit, den Lebkuchenteig ebenfalls zu kosten. So trocken wie erwartet, an der Luft wird das Häuschen sicherlich im Nu zementhart.

Knusper-Häuschen selbst backen

Nun klaffte in unserem Dach eine Lücke, aber wieder auseinandernehmen und es zuschneiden wollten wir auch nicht, sondern weiter die Original-Packung testen.

Lebkuchenhäuschen selbst backen

Wir pappten dann die kleinen Schaum-Schindeln aus der Deko auf das undichte Dach, um es abzudichten. Nicht schön, aber selten.

Lebkuchenhaus selbst backen

Dann folgte die Dekoration. Wie man sehen kann, entschlossen wir uns dazu, einen begeisterungsfähigen Fünfjährigen zu simulieren.

Lebkuchenhaus selbst backen

Das fertige Haus ist auf 15x15 cm Bodenfläche ungefähr 16 cm hoch.

image

Fazit:

»Schwartau Knusper-Häuschen« enthält wie versprochen alle Zutaten für ein selbst beklebtes Lebkuchenhaus, außer Zuckerguss. Die beiliegenden zuckerigen Deko-Artikel reichen zwar aus, allerdings würde ich immer noch eine Packung Smarties und paar Zuckersachen mehr kaufen für die bastelnden Kinder, damit sie auch zwischendurch mal naschen und Dinge ausprobieren können.

Auf uns Erwachsene wirkte das fertige Knusper-Häuschen kulinarisch nicht wirklich verlockend, so dass es theoretisch ein langes, knochentrockenes Leben haben könnte. Praktisch wird es an die nächsten Kinder verschenkt, die hier vorbeikommen.

Für den Preis von 4,99 Euro kann man wohl wirklich nicht meckern und Kinder haben trotz des schlichten Aufbaus sicherlich viel Spaß mit der süßen Kleberei.




Kommentare:


In der Küche steht nur noch die Bodenplatte, das überaus klebrige Baby und sein Erzeuger sind mal eben in der Badewanne ... scheinbar schmecken die Lebkuchenplatten auch :-)

Melody  am  19. Oktober 2008



Ich habe das Schwartau-Knusperhäuschen mit Kindern gestaltet und muss sagen, es war ein tolles Erlebnis. Kinder sind normalerweisekeine Perfektionisten, bei ihnen steht der Spaß an erster Stelle. Und sie hatten Spaß und waren unvorstellbar kreativ.
Der Giebel wurde mit einem besonders festen Eischnee, der natürlich nicht verlaufen darf, gestaltet. So simulierte er einen schneebedeckten Dachfirst und war absolut dicht. Es wurde insgesamt viel Eischnee verwendet, um das notwendige Schneefeeling zu erzeugen und um allerhand süßen Kram am Haus zu befestigen. Die beigefügten Deko-Teile reichten den Kindern nicht. Sie hatten zusätzlich weitere hübsche Dinge mitgebracht. Zum Schluss waren Häuser entstanden, die wunderschön anzuschauen waren. Alle waren chöner als das, was oben zu sehen ist.
Wer von vornherein so kritisch an solch eine Arbeit geht und sich zu wenig Kindlichkeit bewahrt hat, sollte vielleicht besser die Finger davon lassen. Wenn aber das Babyseinen Spaß damit hatte, hat sich die Arbeit ja gelohnt ;-).

Bastelinchen  am  23. November 2011



>>Wer von vornherein so kritisch an solch eine Arbeit geht und sich zu wenig Kindlichkeit bewahrt hat, sollte vielleicht besser die Finger davon lassen.

Ich lasse diesen unverschämten Kommentar mal stehen, damit die Leser unseres liebevoll gestalteten Blogs mal sehen, mit was man sich alles herumschlagen muss, wenn man anderen kostenlose Informationen schenkt :-)

Carola  am  08. Dezember 2011



Seite 1 von 1 Seiten


Name:

Email:

URL:

Persönliche Angaben speichern

Benachrichtigung bei Folgekommentaren

Bitte gib das untenstehende Wort ein:


Lebkuchenhaus selbst backen:
Rezepte | Backformen und Ausstecher | Infos
Lebkuchenhaus verzieren | Lebkuchen-Blog

Geschenkidee: Basteln und Backen zu Weihnachten, ein selbst gemachtes Pfefferkuchenhaus als Weihnachtsgeschenk, zur Dekoration oder einfach zum Aufessen.

Inhaltsverzeichnis | Wortwolke | RSS

Seite ist in Arbeit! » Kuechenzeilen | Weihnachtsrezepte




Links:


Syndizieren:


Finden