Einträge mit dem Schlagwort: Knusperhäuschen


Galerie: Originelle Knusperhäuschen

Samstag, 29. November 2008
rosa Prinzessinnenhäuschen
Rosa Knusperhäuschen: Herzlichen Dank an Katrin Zöllner, die das Häuschen nach diesem Rezept gebacken und uns das Bild geschickt hat.

Das liegende Lebkuchenhaus

Freitag, 21. November 2008
Lebkuchenhaus Zusammenbau misslingt

Die Ursache war vermutlich der zu weiche Zuckerguss. Ich habe nachgefragt, weil es auf dem Bild so aussah, als würden die beiden das Lebkuchenhaus verziert und es danach erst aufgestellt haben - dann wäre es sehr wahrscheinlich, dass die zu schweren Wände immer wieder umfielen.

Doch Kirstin verneinte: Die beiden Bastler hatten schliesslich einfach die Wände beklebt, um wenigstens ein bisschen Spaß zu haben: »... das Beiwerk war wirklich schön, mit kleinen Figuren, Perlen etc. in kleinen Rohren, wir hatten dann noch Gummibärchen und Smarties genommen. Es wäre gut geworden - meiner Meinung nach lag es mir und dem nicht dicken Zuckerguß, weil die Formen auch gut zusammen passten, da musste nicht viel geschnitten werden.«

Der Beschreibung und dem Foto nach war es ein »Stieffenhofer Schneehäuschen« oder ein »Stieffenhofer Hexenhäuschen« mit Haribo-Süßwaren.

Schade, dass es nicht geklappt hat. Es ist gar kein schlechter Trick, die Seitenteile mit Zahnstochern zusammen zu stecken, wenn die Platten dick genug sind. Doch am besten funktioniert ein richtig dicker, fester Zuckerguss, der großzügig aufgetragen wird und über Nacht trocknen darf.

Wenn die Platten gar nicht stehen bleiben wollen, kann man einen kleinen Karton auf die passende Höhe schneiden und diagonal so halbieren und dann kürzen, dass man die beiden halben Bodenplatten mit je einer kurzen und langen Hauswand ineinanderschieben kann, bis sie genau innen in das Lebkuchenhaus passen. Dann wird der Karton zusammengetackert oder richtig feste verklebt und die Lebkuchenhausplatten werden mit ordentlich Zuckerguss an den Karton gepappt und von außen auch noch gestützt, bis der Guss fest geworden ist.

Das ist zwar eine Menge Aufwand, aber immer noch besser, als fertige Lebkuchenplatten wegzuwerfen oder eine eher junge Person sehr zu enttäuschen.

*
P.S.
Besonders einfach im Zusammenbau sind Lebkuchenhäuser, die im Grunde fast nur aus Dachplatten bestehen wie das vom Schwartau Knusperhäuschen Bastel-Set.

P.P.S.
Ich bitte zu beachten, dass die Dekorierkünste von Kirstins Sohn unsere beim Schwartau-Häuschen weit übertreffen. Ähem.

Knusperhäuschen aus Karton zum Bekleben, Bastelpackung

Donnerstag, 13. November 2008
So ein Bastelset lässt sich leichter per Post versenden (Din A4) als ein gebackenes Lebkuchenhaus.

Vor allem aber kann man beliebige Süßwaren auf das »Lebkuchenhaus ohne Lebkuchen« kleben: Auch Schokolade für Diabetiker, glutenfreie oder zuckerfreie Kekse und Knabbereien und auch Vollkorn- oder Dinkelkekse und so weiter. Damit ist das Blanko-Knusperhäuschen für alle Kinder geeignet, die nicht einfach so darauf los naschen können, sondern bestimmte Vorgaben einhalten müssen.

Blanko-Knusperhäuschen, Bastelpackung:

Lebkuchenhaus Vorlage

Das Bastelset ist heute per Post eingetroffen und wird noch ausprobiert / ausführlich beschrieben :-)

*

Natürlich kann man das Knusperhäuschen aus Karton auch einfach nur bunt anmalen - aber dafür sind eigentlich richtige 'große' Malmöbel besser geeignet:



Zuckerguss - damit klebt man ein Lebkuchenhaus zusammen

Freitag, 07. November 2008
Für den "Klebstoff":

2 Eiweiß steif schlagen,
2 TL Zitronensäure und
500g Puderzucker durchgeben.

Sehr gut verteilen lässt der Zuckerguss sich, wenn man ihn in einen Gefrierbeutel oder eine andere kleine Plastiktüte füllt und an einer Ecke ein bisschen abschneidet, um eine improvisierte »Spritzdüse« zu bekommen.

Lebkuchenhaus Zuckerguss

Vorlagen für Lebkuchenhaus: Schablonen zum Ausdrucken

Samstag, 01. November 2008
Liste wird ausgebaut, Vorschläge sind willkommen.

Lebkuchenhaus-Ausstechformen aus Kunststoff

Gleich sieben Ausstecher gehören zu diesem Set, das in einem netten Schmuckkarton geliefert wird und bei Ebay, bei Tortissimo.de und in anderen Shops für nur 5,95 Euro angeboten wird - ein Preis, der deutlich unter dem der anderen Backformen liegt.

Drei große Ausstecher für Giebel, Dach und Seitenwände werden jeweils zweimal gebacken, wobei die Dachplatten etwas größer sind als die Seitenwände und nachher überstehen, was netter aussieht als passgenaue Dachflächen in der gleichen Größe wie die Wände. Die Seitenwände haben eine integrierte Tür.

Lebkuchenhäuschen backen

Die vier kleinen Ausstecher sind ein Tannenbaum, dazu zwei Vierecke, mit denen sich Fensterchen ausstechen lassen, sowie ein eingekerbtes Stück Schornstein: Das wird einfach viermal gebacken und aufeinandergepappt, so dass man einen kleinen Schornsteinklotz mit einer passenden Kerbe erhält, der dann aufs Dach gesetzt werden kann.

Das fertige Häuschen hat eine Grundfläche von ca. 15x19 cm bei einer Höhe von 21 cm.

Lebkuchenhäuschen

Auf dem Bild sieht man Lebkuchen, die nach diesem Rezept gebacken wurden (auf dem Foto sehen sie dunkler aus, sie sind dunkelgolden und sehr schön zum Häuschen zu verarbeiten).

Die Ausstecher für das Lebkuchenhaus sind leicht zu bedienen, gut zu reinigen und sind nicht nur besser durchdacht als die von der doppelt so teuren Edelstahl-Form, sie verbiegen sich auch nicht beim Ausstechen wie diese.

Fazit: Prima Sache, sehr empfehlenswert.

Jetzt backe ich also ein Schwedenhaus.

Freitag, 31. Oktober 2008
Hier findet das Rezept für ein Schwedenhaus-Knuspereigenheim statt, in mehreren Etappen, weil der Mürbeteig noch ruhen muss vor dem Backen.

Mein erstes Experiment mit gefärbtem Teig: Ganz pragmatisch mit Lebensmittelfarbe, wobei ich dann gleich feststellen musste, dass man auf die Schnelle im Supermarkt nur grellrot, blau, gelb und grün findet und weder Ziegelrot noch Schwedenrot. Ein Mürbeteig, weil Lebkuchenteig mir nicht »berechenbar« genug erschien.

Also hoffe ich momentan darauf, dass mein rosa gefärbter Teig beim Backen ins Goldbraune ein bisschen nach braunroten Schindeln aussieht ... und vertraue darauf, dass ein paar Tropfen Blau und zwei Esslöffel Zimt dem rot gefärbten Teig eine Farbe geben, die meinen Vorstellungen nahe kommt.

Wissen werde ich es natürlich erst, wenn die Platten gebacken sind.

Vielleicht wird es ja ganz furchtbar,wer weiß :-)

Gingerbread Männer

Vielleicht haltet ihr mich für übergeschnappt, dabei habe ich doch nur ein bisschen sauberen Spaß. Es geht durchaus noch extremer: Scott aus Seattle schreibt in seinem Blog, dass sein Gingerbread House leider weniger Fenster als das Original-Gebäude hat, das er abbilden wollte, so dass er damit wohl keine Chancen bei der National Historic Register’s Gingerbread House Competition hat. OK, der ist auch erwachsen, ein Foodblogger und ein Geek, vielleicht sollte ich ein anderes Beispiel ...

Rezept rosa Knusperhäuschen »Prinzessinnen-Häuschen«

rosa Prinzessinnenhäuschen
Rosa Knusperhäuschen und Bild: Herzlichen Dank an Katrin Zöllner, die das Häuschen nach diesem Rezept gebacken hat.



Doch dann brach eine der Platten direkt nach dem Backen durch (OK, ich hab mich versehentlich drauf abgestützt) und die andere erwies sich zwar als schön eingefärbt - aber eher rosa als kupferrot. Wir testeten sofort nochmals, und tatsächlich kann man wunderbar rosa eingefärbten Mürgeteig so erzielen: Perfekt für ein Prinzesschenhaus mit rosa Zuckerguss, Silberperlchen und rosé umrandeten Fensterchen.

Zutaten für ein rosa Knusperhäuschen im Prinzessinnen-Look.
Der fertige Teig muss mindestens 24, besser 48 Stunden kühl ruhen.

250 g Butter
750 g Zucker
1 kg Mehl
6 Eier
2 Päckchen Vanillinzucker
1 TL feines Salz
rote Lebensmittelfarbe (1 Tube 15g, z. B. von Schwartau, anderthalb Tuben wären besser)
10 Tropfen blaue Lebensmittelfarbe (nicht mehr! damit es pink und nicht zu schweinefarben wird)

200g Mehl und zwei Eier beiseite stellen.

Butter, Zucker, Vanillinzucker, Salz verrühren (lassen) und die rote Lebensmittelfarbe aus der Tube drücken. Das sieht dann ziemlich wild aus:

Knusperhäuschen Schwedenhaus

Mehl hinzugeben und gründlich verkneten lassen. Dabei darauf achten, dass sich auch der Teig vom Schüsselboden löst und mit eingefärbt wird. Das Ergebnis liegt irgendwo zwischen Leberwurst und Erdbeereis.

Rezept Knusperhäuschen Schwedenhaus

Wir haben den Teig in zwei Farben gefärbt und später dann marmorierte Plätzchen gehabt. Man kann auch alles auf einmal färben und hat dann gleichmäßigen roséfarbenen Mürbeteig.

Sobald der Teig gleichmäßig gefärbt ist, auf eine Holzplatte umschichten und gründlich kneten. Dann die Hälfte von der inzwischen ziemlich fleischfarbenen Masse abteilen, einen Klumpen formen und mit Frischhaltefolie eingeschlagen in den Kühlschrank packen.

Anleitung Knusperhäuschen Schwedenhaus

Der Rest kommt zurück in die Küchenmaschine. Die beiden restlichen Eier miteinander leicht verrühren und den Rest rote Speisefarbe aus der Tube drücken und mit dem Ei verrühren (das ist der Zeitpunkt, wo in der Küchenmaschine ein fleischfarbener Klumpen sitzt, man eine Tasse mit blutig aussehendem Ei in der Hand hält und sich fragt, was man da eigentlich schon wieder macht. Also ungefähr da.)

Dann noch ganz vorsichtig 8-10 Tropfen und keinesfalls mehr von der blauen Lebensmittelfarbe dazutropfen und unterrühren, um das grelle Rot etwas zu dämpfen, ebenso 2 EL Zimt. Diese Mischung dann zum Teig in der Küchenmaschine geben und gründlich verkneten lassen.

Hexenhaus Schwedenhaus

Durch das zusätzliche Ei ist dieser Teig weicher, deswegen knetet man nun zunächst mit der Maschine und dann mit den Händen die restlichen 200g Mehl unter und formt dann einen weiteren dicken Batzen Teig.

Schwedenhaus

Der dunklere Teigballen für die Wände des roten Schwedenhäuschens sollte etwas größer sein als der hoffentlich später ziegelfarbene fürs Dach. Da dieser Mürbeteig schön hart wird, müssen die Platten nicht dicker als 5mm sein, so dass vermutlich noch Material übrigbleibt - für ein Gartenhäuschen oder einen Zaun?

Knusperhäuschen backen

Edelstahl-Ausstechformen für ein Hexenhaus

Dienstag, 28. Oktober 2008
Im Hexenhaus-Set enthalten sind vier Ausstech-Formen: Ein Rechteck, mit dem sowohl Seitenwände als auch Dach ausgestochen werden (wird viermal ausgestochen), ein Giebel (zweimal) und zwei kleine Ausstecher für den Schornstein (je zweimal).

Hexenhaus Ausstechformen

Das kleine Hexenhäuschen aus Lebkuchen hat dann eine Grundfläche von ca. 15x24 cm und ist ca. 21 cm hoch. Der eckige Ausstecher für den Kamin kann auch genutzt werden, um Fensterchen oder Türen aus den Lebkuchenplatten auszustechen.

Die Edelstahl-Ausbackformen sind spülmaschinengeeignet und kosten ca. 12 bis 13 Euro - Produktinformation beim Hersteller, Bestellmöglichkeit bei Amazon.de


Ausstechform Lebkuchenhaus

Wir haben unser erstes Häuschen mit dieser Backform mit dem Mürbeteig-Rezept für Knusperhäuschen gebacken.

Lebkuchenhaus Vorlage

Fazit: Die Edelstahl-Backform der Firma Städter ist gut geeignet für das Selbstmachen von Lebkuchenhäusern, einzig bei dem großen Viereck für Seitenwände und Dach scheint sie sich schnell ein wenig zu verbiegen und man muss darauf achten, keine schiefen Platten herzustellen, die nachher beim Zusammenbau Probleme machen würden. Das kann man aber in Kauf nehmen, so oft backt man ja kein Hexenhäuschen selbst.

Teile Lebkuchenhaus zum Selbstmachen

Diese Backform für Knusperhäuschen ist nicht so mitreissend und auch nicht so einfach in der Handhabung wie die wunderschöne Lebkuchenhaus-Form von Nordic Ware (Beispiele und Abbildungen hinter dem Link), dafür aber natürlich preiswerter.

Einfacher Mürbeteig für ein duftendes Knusperhäuschen

Zutaten für ein mittelkleines Haus mit Bodenplatte:

250 g Butter
750 g Zucker
1 kg Mehl
4 Eier
2 Päckchen Vanillinzucker
1/2 TL feines Salz

Auf einem großen Holzbrett alle Zutaten außer dem Mehl miteinander vermengen, die Butter dafür klein hacken. Wenn alles miteinander verknetet ist, zügig das gesamte Mehl unterkneten, bis ein geschmeidiger Klumpen Teig entsteht.

Wer faul ist wie ich, lässt den ersten Teil der Arbeit durch die Küchenmaschine erledigen:

Rezept Mürbeteig für Lebkuchenhaus mit Bild

Doch sobald der Knethaken nur noch Knödelchen formt, hilft alles nichts und man muss beherzt zupacken und den Teig selbst zusammenknödeln.

Rezept einfacher Mürbeteig für Lebkuchenhaus mit Bild

Finger einmehlen nicht vergessen! Nur falls man einen zu bröseligen Brocken hat, vorsichtig noch ein wenig Wasser zugeben - aber so wenig wie möglich. Durchhalten!

Teig Lebkuchenhaus

Am Ende gewinnen die Knetfinger, auch wenn es sich anfangs anders anfühlt. Teigbatzen in Frischhaltefolie einschlagen, ab in den Kühlschrank - für mindestens 24 Stunden. Zwei Tage sind besser, länger tut auch nicht weh.

Nach dem Ruhen hat man einen schön kompakten Teigklumpen. Würde man nur Plätzchen backen, könnte man nun eine Scheibe schneiden und flach ausrollen, um sie auszustechen.

image

Für die Platten von einem Lebkuchenhaus sollte man allerdings vor dem Backen nochmals durchgekneten, damit sie keine Lufteinschlüsse haben und keine Beulen werfen.

Zuerst die Hausteile backen, um sicher zu gehen, dass für diese auf jeden Fall genug Teig da ist! Aus dem Rest kann man Plätzchen (Tannenbäume!) zum Dekorieren ausstechen oder eine schöne Bodenplatte für das Haus formen - die muss ja nicht eckig sein, viel netter sieht ein »Rasenfleck« oder »Fussballfeld« mit abgerundeten Ecken aus. Daran denken, dass auch diese Bodenplatte später eine feste Unterlage braucht, zum Beispiel ein Schneidbrett oder festen Karton in passender Größe.

Lebkuchenhaus Vorlage

Der Teig wird jeweils 5-6mm dick ausgewalzt, um die Bauteile ausstechen zu können. Auf Dauerbackfolie oder Backpapier ca. 20 Minuten bei vorgeheizten ca. 170 Grad backen und darauf achten, dass der Teig nicht zu dunkel wird und nicht zu hell bleibt - etwas dunkler als goldgelb sollte er sein, etwa so:

Teile Lebkuchenhaus zum Selbstmachen

Ist das Knusperhäuschen aus Mürbeteig für den baldigen Verzehr bestimmt, kann es mit einer Mischung aus Eigelb mit Milch und etwas Salz (gründlich verquirlt) bestrichen werden vor dem Backen, dann glänzt es schön und sieht mehr nach »echtem« Gebäck aus.

An der Luft trocknen lassen - dieses Rezept sorgt für knochentrockene und gut zu verarbeitende Teigplatten. Der Teig geht etwas auf, ohne jedoch die Form oder die Schnittkanten zu verlieren, man kann problemlos ein stabiles Häuschen damit zusammensetzen.

*

Das Knusperhäuschen aus Mürbeteig ist kein Rezept für Weihnachten, sondern eignet sich für die unterschiedlichsten Anlässe zur Dekoration und als Mitbringel: Statt »Brot und Salz« zur Einweihungsparty, als nette Beigabe zu einem Geldgeschenk, als kleines Geschenk mit zum Thema einer Veranstaltung passender Deko oder ganz einfach zur Tischdekoration.

Lebkuchenhaus im Test: »Schwartau Knusper-Häuschen« Komplett-Packung

Samstag, 18. Oktober 2008
Da der bunte Karton von 17x26 cm Größe nun schon vor uns lag, entschieden wir uns zum Fertighaus im Test. Das »Event-Set« verspricht alle Zutaten für ein Lebkuchenhaus, einzig Zuckerguss soll man sich aus geschlagenem Eischnee und Zucker selbst herstellen, indem ein Eiweiß mit 150-200 Gramm Puderzucker verwendet wird.

Knusper-Häuschen

Rundherum auf dem Karton sind Hänsel, Gretel, die Hexe und eine Hexenkatze aufgedruckt, die man sich ausschneiden und aufstellen soll. Darauf haben wir aufgrund fortgeschrittenen Alters unsererseits verzichtet.

Knusper-Häuschen

In der Packung findet man fünf Lebkuchenplatten, die durch Backpapier voneinander getrennt werden - aber trotzdem etwas aufeinanderpappen, so dass man sie vorsichtig aus der Tüte nehmen und sorgfältig trennen muss.

Außerdem:

  • ein Tütchen Schokolinsen à la Smarties

  • ein Tütchen Schokolinsen mit Zuckerstreuseln

  • ein Tütchen Motive aus Mini-Weingummi

  • zwei Lagen Brezeln und "Dachschindeln" aus Schaumzucker

  • eine seltsame kleine Figur, über die wir lange rätselten, bis uns der Aufdruck »jetzt mit Handpuppe« auf dem Karton wieder einfiel.

Knusper-Häuschen selbst bauen

Pflichtbewusst probierten wir das Zubehör und stellten fest: Schmeckt alles wie erwartet, die Schokolinsen mit Zuckerstreuseln vielleicht ein bisschen alt bis mehlig - aber andererseits schmeckten die schon immer und auch in anderen Größen so oder ähnlich, wahrscheinlich müssen die so.

Die fünf Platten fühlen sich, einmal aus der Plastikhülle befreit, frisch und weich an und sehen ganz ordentlich aus:

Knusper-Häuschen selbst backen

Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: Es handelt sich zwar um ein Fertig-Set, trotzdem wären wir besser beraten gewesen, die Platten ein wenig zuzuschneiden. Man hätte die dreieckigen Giebel vorher etwas spitzer machen und dabei einkürzen müssen, jedenfalls bei unserem Lebkuchenhaus Bastelpack. Wir folgten jedoch erst mal brav weiter der Anleitung und gingen zunächst davon aus, dass man hier einfach nur fertige Bauteile zusammenpappen sollte.

Einer der Giebel hat eine leicht vorgestanzte Tür, die sich mit einem Messer ausschneiden lässt - eine Gelegenheit, den Lebkuchenteig ebenfalls zu kosten. So trocken wie erwartet, an der Luft wird das Häuschen sicherlich im Nu zementhart.

Knusper-Häuschen selbst backen

Nun klaffte in unserem Dach eine Lücke, aber wieder auseinandernehmen und es zuschneiden wollten wir auch nicht, sondern weiter die Original-Packung testen.

Lebkuchenhäuschen selbst backen

Wir pappten dann die kleinen Schaum-Schindeln aus der Deko auf das undichte Dach, um es abzudichten. Nicht schön, aber selten.

Lebkuchenhaus selbst backen

Dann folgte die Dekoration. Wie man sehen kann, entschlossen wir uns dazu, einen begeisterungsfähigen Fünfjährigen zu simulieren.

Lebkuchenhaus selbst backen

Das fertige Haus ist auf 15x15 cm Bodenfläche ungefähr 16 cm hoch.

image

Fazit:

»Schwartau Knusper-Häuschen« enthält wie versprochen alle Zutaten für ein selbst beklebtes Lebkuchenhaus, außer Zuckerguss. Die beiliegenden zuckerigen Deko-Artikel reichen zwar aus, allerdings würde ich immer noch eine Packung Smarties und paar Zuckersachen mehr kaufen für die bastelnden Kinder, damit sie auch zwischendurch mal naschen und Dinge ausprobieren können.

Auf uns Erwachsene wirkte das fertige Knusper-Häuschen kulinarisch nicht wirklich verlockend, so dass es theoretisch ein langes, knochentrockenes Leben haben könnte. Praktisch wird es an die nächsten Kinder verschenkt, die hier vorbeikommen.

Für den Preis von 4,99 Euro kann man wohl wirklich nicht meckern und Kinder haben trotz des schlichten Aufbaus sicherlich viel Spaß mit der süßen Kleberei.

Lebkuchenhaus backen und dann noch eine ganze Seite darüber – warum?

Mittwoch, 15. Oktober 2008
Rühren, kneten und Teigplatten backen, das mit Zuckerguss zusammengesetzte Lebkuchenhaus großzügig mit Zuckerwaren dekorieren, welches Kind hätte keinen Spaß daran?

In meiner Kindheit wurden die alten Plätzchenrezepte meiner Oma gebacken und ich konnte mein Glück damals kaum fassen, als meine Mutter mir irgendwann den magischen gelben Plastikwürfel mit den Ausstechern für Sonne, Mond und Sterne, die kleine Ente und das Bäumchen schenkte. Da war ich schon 'groß', doch der Plätzchenwürfel auch jetzt immer noch in Ehren gehalten in unserem Haushalt.

Nur an ein Lebkuchenhaus erinnere ich mich nicht, vielleicht habe ich deswegen Nachholbedarf.

Seit dem Herbst 2007 wohnt nun ein wunderbares Tochterkind bei uns und ich möchte neben den traditionellen Rezepten für Weihnachtsplätzchen nach Großmutters Art und dem großen Brocken Fleisch Lieblingsbraten des Gatten viele schöne weitere Erlebnisse in der Vorweihnachtszeit zu unserer Familientradition machen.

Noch ist sie klein, aber sie knispelte sich bereits energisch den Zuckerguss von diesem Exemplar und staunte mit großen Augen das große Hexenhäuschen an.

Die Zeit vergeht so schnell, bald wird sie ihr Lebkuchenhäuschen selbst dekorieren wollen.

Bis dahin muss ich alles durchgebacken haben, was ich ausprobieren möchte :-) und da ich schon lange verschiedene Rezepte für Lebkuchen ausprobieren wollte, werde ich hier Rezepte für verschiedene Sorten Teig sammeln, Ausstechformen und andere Backformen vorstellen und Vorlagen kostenlos zum Download bereitstellen, Links sammeln, Fotos von Lebkuchenhäusern einstellen und hoffentlich nicht zu viel Zuckerdekor essen.

Über weitere Rezepte, Bilder, Tipps und Ideen freuen wir uns.
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Lebkuchenhaus selbst backen:
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Geschenkidee: Basteln und Backen zu Weihnachten, ein selbst gemachtes Pfefferkuchenhaus als Weihnachtsgeschenk, zur Dekoration oder einfach zum Aufessen.

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